Studienberatung

Matura-Endspurt: Wie Sie die letzten Wochen durchhalten

Warum Motivation im Mai wegbricht, wie Sie normales Tief von Warnsignal unterscheiden – und was psychologisch wirklich hilft. Von Mag. Beatrix Höfinger.

Mag. Beatrix Höfinger
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Matura-Endspurt: Wie Sie die letzten Wochen durchhalten

Der Mai fühlt sich anders an als der Februar. Damals war die Matura noch weit genug entfernt, um den Lernplan mit einem gewissen Abstand zu verfolgen. Jetzt ist sie greifbar nah – und trotzdem bricht bei vielen Maturantinnen und Maturanten genau in diesen Wochen die Motivation weg. Man sitzt am Schreibtisch, öffnet die Unterlagen, schließt sie wieder. Man schläft viel und ist trotzdem erschöpft. Man fragt sich, ob mit einem etwas nicht stimmt. In meiner Praxis erlebe ich dieses Phänomen jedes Jahr – und es hat einen Namen, einen Mechanismus und ein Ende. Dieser Artikel erklärt, warum das Mai-Loch eine vorhersehbare psychologische Reaktion ist, wie Sie ein normales Motivationstief von einem echten Warnsignal unterscheiden, und was – gestützt auf ein anonymisiertes Fallbeispiel aus meiner Praxis – tatsächlich helfen kann. Wer Sie in dieser Phase umgibt, meint es gut. Aber manche gut gemeinten Ratschläge schaden mehr als sie helfen.

Das Mai-Loch: Warum die Motivation im Endspurt wegbricht

Y, 18 Jahre, Gymnasium, naturwissenschaftlicher Zweig. Bis März galt er als verlässlicher, selbstständiger Lerner. Anfang Mai brach die Routine zusammen: Y saß stundenlang am Schreibtisch, öffnete Unterlagen, schloss sie wieder. Die Schlafdauer stieg auf über neun Stunden – trotzdem fühlte er sich erschöpft. Auf die Frage, was er heute gelernt habe, antwortete er meist: „Irgendwie nichts Richtiges."

Was Y erlebte, ist kein Versagen. Es ist eine vorhersehbare Reaktion auf anhaltende Belastung.

Ein nützliches Erklärungsmodell ist die Yerkes-Dodson-Kurve: Sie beschreibt den Zusammenhang zwischen Anspannung und Leistung als umgekehrtes U. Zu wenig Druck schadet der Leistung – aber zu viel Druck ebenso. Wer seit Wochen unter hoher Anspannung lernt, befindet sich längst auf der rechten, abfallenden Seite dieser Kurve. Mehr Druck hilft dann nicht mehr. Er schadet.

Dazu kommt ein zweiter Mechanismus: die kognitive Erschöpfung. Der Psychologe Roy Baumeister prägte das Konzept der Ego Depletion – die Idee, dass Selbstkontrolle eine begrenzte Ressource ist, vergleichbar mit einem Akku. Nach Wochen des Lernens, Verzichtens auf Freizeit und Durchhaltens ist dieser Akku leer. Das erklärt, warum Jugendliche im Mai Entscheidungen treffen oder Verhaltensweisen zeigen, die sie selbst nicht verstehen. (Hinweis: Die Replikationslage zu diesem Konzept ist wissenschaftlich gemischt – es bleibt aber ein anschauliches Modell für den Alltag.)

Y hatte außerdem das Gefühl, in einer Zeitfalle zu sitzen: Die Matura war zu nah, um noch „alles" aufzuholen. Und zu weit, um die Anspannung einfach durchzuhalten. Beides gleichzeitig. Das ist psychologisch erschöpfend – und vollkommen normal.

Normales Tief oder Warnsignal? So unterscheiden Sie die beiden

Nicht jedes Motivationstief braucht professionelle Unterstützung. Aber manche Signale zeigen, dass das, was jemand erlebt, über ein normales Prüfungstief hinausgeht.

BereichNormales TiefWarnsignal
ZeitlichKommt und geht; zwischendurch gibt es bessere Stunden oder TageAnhaltend über 2–3 Wochen ohne jede Aufhellung
KörperlichMüdigkeit, leichte SchlafproblemeDeutlicher Gewichtsverlust/-zunahme; Schlafen über 10–11 Stunden ohne Erholung; körperliche Beschwerden ohne organischen Befund
VerhaltenRückzug von Lerngruppen, weniger soziale AktivitätVollständiger Abbruch aller sozialen Kontakte; Aufgabe aller früheren Interessen; Substanzkonsum als Bewältigungsstrategie
Kognitiv / emotionalSituative Hoffnungslosigkeit („Ich weiß nicht, ob ich das schaffe")Generalisierte Hoffnungslosigkeit („Es wird sich nichts mehr ändern"); Anhedonie (keine Antwort auf die Frage „Was hat dir letzte Woche auch nur kurz gutgetan?"); Gedanken, die nicht mehr willentlich unterbrochen werden können

Der entscheidende Unterschied liegt oft nicht im Was, sondern im Wie: Situative Hoffnungslosigkeit ist auf die Prüfungssituation bezogen. Generalisierte Hoffnungslosigkeit ist eine feste innere Überzeugung – und ein etablierter Prädiktor für depressive Episoden.

Ein weiteres klinisch relevantes Merkmal ist Anhedonie – nicht Traurigkeit, sondern Freudlosigkeit. Wenn eine Jugendliche auf die Frage „Was hat dir letzte Woche auch nur kurz gutgetan?" keine Antwort findet, ist das bedeutsamer als Weinen oder Klagen.

Absolutes Warnsignal: Jede Andeutung, dass es besser wäre, nicht mehr da zu sein – auch indirekt, auch als Witz – ist ein Signal, das sofortige Aufmerksamkeit braucht. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall direkt an eine Fachperson oder rufen Sie die Telefonseelsorge an: 142 (kostenlos, 24/7).

Wenn Sie unsicher sind, ob das, was Sie bei sich oder jemand anderem beobachten, ein Warnsignal ist: Lesen Sie auch unseren Artikel zu Prüfungsangst vor der Matura – was wirklich hilft.

Was Y geholfen hat: Fünf Stellschrauben für den Endspurt

Diese Maßnahmen sind keine universellen Tipps. Sie sind das, was bei Y gewirkt hat – mit einer kurzen psychologischen Erklärung, warum sie wirken können.

Fünf Maßnahmen, die bei Y geholfen haben

  • Ziele verkleinern. Statt „Chemie wiederholen" hieß das Tagesziel: „Heute nur Säure-Base-Reaktionen, eine Stunde, dann Schluss." Kleine Erfolgserlebnisse stärken die Selbstwirksamkeit – die Überzeugung, eine Aufgabe bewältigen zu können. Der Psychologe Albert Bandura zeigt in seiner Forschung: Nicht die tatsächliche Kompetenz, sondern das Vertrauen in die eigene Kompetenz ist der stärkere Verhaltenstreiber. Wer wieder Abschlüsse erlebt, glaubt wieder an sich.
  • Lernort wechseln. Y lernte zwei Nachmittage pro Woche in der Bibliothek. Das Zimmer war nicht mehr gleichzeitig Stressort und Rückzugsort. Räumliche Trennung hilft dem Gehirn, zwischen Arbeitsmodus und Erholungsmodus zu unterscheiden.
  • Realitätscheck: Was kann ich schon? Gemeinsam wurde durchgegangen, was Y bereits konnte – nicht was fehlte. Die Liste war länger als erwartet. Das verschob den Fokus von der Lücke zur Ressource. In der Selbstbestimmungstheorie von Deci und Ryan ist Kompetenzerleben eines der drei zentralen psychologischen Grundbedürfnisse – es trägt Motivation von innen.
  • Körperliche Aktivität als Pflichtprogramm. Y lief jeden zweiten Tag 25 Minuten – ohne Musik, ohne Podcast. Nicht als Leistung, sondern als Unterbrechung. Nach zwei Wochen beschrieb er es als „das Einzige, wo ich nicht an die Matura denke."
  • Das Tief normalisieren. Einer der wichtigsten Momente war schlicht die Information, dass das Mai-Loch sehr häufig vorkommt. Y hatte geglaubt, mit ihm stimme etwas nicht. Das Wissen, dass dieser Einbruch normal und vorübergehend ist, entlastete ihn spürbar.
  • Was Sie jetzt besser lassen sollten

    Manche Ratschläge, die Sie in dieser Phase hören, sind gut gemeint. Einige davon wirken psychologisch trotzdem nach hinten los.

    „Stell dir vor, wie stolz du danach sein wirst." Klingt motivierend. Verlangt aber kognitive und emotionale Ressourcen, die gerade nicht vorhanden sind. Wer im Tief ist, kann sich Stolz nicht vorstellen – und fühlt sich dadurch noch defekter. Außerdem verlagert es den Fokus auf ein Ergebnis, das nicht vollständig kontrollierbar ist.

    „Andere schaffen das doch auch." Sozialer Vergleich als Motivationsinstrument funktioniert nur bei stabiler Selbstwirksamkeit. Im Tief wird dieser Satz nicht als Ermutigung verarbeitet, sondern als implizite Kritik: Warum also nicht du? Er verstärkt Scham, nicht Handlungsbereitschaft.

    „Du hast doch so viel gelernt, das reicht bestimmt." Beruhigung ohne Resonanz schließt das Gespräch. Wenn die Jugendliche das subjektiv anders erlebt, entsteht ein Validierungskonflikt – sie fühlt sich unverstanden und zieht sich mit ihren echten Sorgen zurück.

    „Schlaf mal ordentlich, dann sieht alles anders aus." Stimmt oft sogar. Aber als Ratschlag wirkt er trivialisierend. Wer seit Wochen schlecht schläft, hat das meist bereits versucht. Der Satz impliziert eine einfache Lösung für ein Problem, das sich komplex anfühlt.

    „Du bist zu perfektionistisch, mach dir nicht so einen Druck." Richtige Beobachtung, falsche Intervention. Perfektionismus ist kein Schalter. Der Ratschlag erzeugt häufig eine sekundäre Belastung: Jetzt macht sich die Person auch noch Druck darüber, dass sie sich zu viel Druck macht.

    „Die Matura ist doch nicht alles im Leben." Stimmt objektiv. Fühlt sich aber wie eine Entwertung des gegenwärtigen Erlebens an. Relativierungen funktionieren erst dann als Trost, wenn Resonanz vorangegangen ist.

    Das gemeinsame Muster: Alle diese Ratschläge überspringen den Schritt der Resonanz. Sie aktivieren das Lösungssystem, bevor das Sicherheitssystem beruhigt ist. Das funktioniert nicht – weder neurobiologisch noch beziehungsdynamisch.

    Was Eltern jetzt tun können – und was besser nicht

    Was hilft:

    Präsenz ohne Agenda. Gemeinsam essen, einen Film schauen, kurz spazieren gehen – ohne dass die Matura das Thema ist. Das klingt passiv. Psychologisch ist es das Gegenteil: Es signalisiert, dass die Beziehung nicht an Leistung geknüpft ist.

    Praktische Entlastung. Mahlzeiten vorbereiten, Termine organisieren, für ein ruhiges Umfeld sorgen. Das schont kognitive Ressourcen, die dann fürs Lernen verfügbar bleiben.

    Das Angebot einmal aussprechen – und stehen lassen. „Ich bin da, wenn du reden willst" ist ein guter Satz. Einmal. Wer ihn täglich wiederholt, erzeugt Druck statt Sicherheit.

    Wenn ich einen einzigen Satz empfehlen müsste, den Eltern in dieser Phase sagen könnten, wäre es dieser:

    „Ich mache mir keine Sorgen um die Matura. Ich mache mir Gedanken um dich."

    Dieser Satz trennt die Person von der Leistung. Er signalisiert bedingungslose Zugehörigkeit.

    Was schadet:

    Wenn Eltern die Angst ihres Kindes sichtbar übernehmen – selbst schlecht schlafen, selbst nervös werden – verstärkt das die Belastung. Jugendliche sind sehr sensitiv dafür, wie Bezugspersonen auf ihren Stress reagieren. Ebenso schädlich: leistungsorientierte Zuwendung, bei der Wärme beim Lernen steigt und in Pausen abkühlt. Vergleiche mit Geschwistern oder der eigenen Schulzeit wirken fast immer als Entwertung, auch wenn sie nicht so gemeint sind.

    Auch Eltern können Unterstützung brauchen. Wenn Sie merken, dass Sie die Angst Ihres Kindes nicht mehr regulieren können – dass Sie selbst in Panik geraten oder das Thema meiden – ist das kein Versagen. Ein kurzes Gespräch mit einer Fachperson, auch ohne das Kind, kann helfen, die eigene Regulationsfähigkeit zurückzugewinnen.

    Wann professionelle Unterstützung sinnvoll ist – und wo Sie sie in Österreich finden

    Orientieren Sie sich an den Warnsignalen aus der Tabelle weiter oben. Wenn mehrere davon über mehr als zwei Wochen zutreffen – oder wenn Sie bei sich oder jemandem, den Sie kennen, ein absolutes Warnsignal bemerken – ist professionelle Unterstützung sinnvoll. Das ist keine Niederlage. Es ist eine Ressource nutzen.

    Anlaufstellen in Österreich:

    Die eine Sache: Was ich Maturantinnen und Maturanten im Tief mitgebe

    Wenn ich einer Maturantin oder einem Maturanten, der sich gerade in diesem Erschöpfungstief befindet, nur eine einzige Sache mitgeben könnte, wäre es dieser Satz:

    Du musst es jetzt nicht besser finden. Du musst nur weitermachen.

    Die meisten Ratschläge, die Jugendliche in dieser Phase bekommen, verlangen innerlich etwas: Optimismus aufbauen, Kraft schöpfen, sich vorstellen, wie es wird, wenn es vorbei ist. Das ist zu viel. Wer erschöpft ist, kann keine positiven Gefühle auf Bestellung produzieren. Und wenn man es versucht und es nicht klappt, entsteht ein zweites Problem: Man fühlt sich nicht nur erschöpft, sondern auch noch falsch erschöpft.

    Dieser Satz entkoppelt zwei Dinge, die Jugendliche im Tief fast immer gleichsetzen: wie ich mich fühle – und was ich tun kann. Das Tief muss nicht weg sein, bevor man weitermachen kann. Man kann sich schlecht fühlen und trotzdem eine Seite lesen. Man kann hoffnungslos sein und trotzdem morgen früh aufstehen.

    In der Verhaltenstherapie nennt man das behaviorale Aktivierung: nicht auf die Motivation warten, bevor man handelt, sondern handeln, damit Motivation entstehen kann. Aber für jemanden im Tief braucht es keinen Fachbegriff. Es reicht der Satz.

    Er verspricht nichts, was vielleicht nicht eintrifft. Er verlangt keine positive Emotion als Vorleistung. Er sagt nur: Du musst es jetzt nicht besser finden.

    FAQ

    Ist es normal, kurz vor der Matura keine Motivation mehr zu haben?

    Ja – das ist eine der häufigsten Erfahrungen, die Maturantinnen und Maturanten in den Wochen vor der Prüfung beschreiben. Nach monatelangem Lernen, Verzichten und Durchhalten sind kognitive und emotionale Ressourcen erschöpft. Das ist keine persönliche Schwäche, sondern eine vorhersehbare Reaktion auf anhaltende Belastung. Entscheidend ist, ob das Tief kommt und geht – oder ob es über Wochen ohne jede Aufhellung anhält.

    Ab wann sollte ich mir wirklich Sorgen machen?

    Wenn das Tief länger als zwei bis drei Wochen ohne jede Verbesserung anhält, wenn körperliche Symptome wie anhaltende Schlaflosigkeit oder starke Gewichtsveränderungen dazukommen, oder wenn Gedanken auftreten, die sich nicht mehr willentlich unterbrechen lassen – dann ist es sinnvoll, professionelle Unterstützung zu suchen. Jede Andeutung, nicht mehr da sein zu wollen, ist ein absolutes Warnsignal, das sofortige Aufmerksamkeit braucht.

    Was kann ich tun, wenn ich mich im Endspurt blockiert fühle?

    Manche Maßnahmen können helfen: Tagesziele stark verkleinern, den Lernort wechseln, sich bewusst machen, was man bereits kann – statt nur auf Lücken zu schauen. Körperliche Aktivität als feste Unterbrechung einbauen, nicht als zusätzliche Leistung. Und: Das Tief normalisieren. Die Information, dass das Mai-Loch häufig vorkommt, kann spürbar entlasten.

    Was können Eltern konkret tun, um zu helfen?

    Am wirksamsten ist Präsenz ohne Agenda – gemeinsam Zeit verbringen, ohne die Matura zum Thema zu machen. Praktische Entlastung im Alltag schont kognitive Ressourcen. Das Unterstützungsangebot einmal aussprechen und dann stehen lassen. Und: Die eigene Angst regulieren, bevor man sie sichtbar macht. Ein ruhiges, stabiles Gegenüber ist beruhigender als ein mitfühlendes, aber selbst erregtes.

    Wo finde ich in Österreich schnell psychologische Unterstützung?

    Für akute Krisen: Telefonseelsorge 142 (kostenlos, 24/7) oder Rat auf Draht 147 (für Jugendliche, kostenlos, 24/7). Für eine längerfristige Begleitung: Niedergelassene Klinische Psychologinnen und Psychologen finden Sie über den Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen (BÖP). Geförderte Bildungsberatung bietet bildungsberatung.at im Auftrag des BMBWF an.

    Zur persönlichen Beratung

    Wenn Sie merken, dass die letzten Wochen vor der Matura mehr als nur Lerndruck bedeuten – oder wenn Sie nach der Matura vor der Frage stehen, welche Studienrichtung wirklich zu Ihnen passt – können Sie einen ersten Schritt machen: Zum Kompass-Check.

    Dieser Beitrag ersetzt keine klinische Beratung.

    Über die Autorin

    Ihre Expertin für psychologische Studienberatung

    Mag. Beatrix Höfinger, MA

    Mag. Beatrix Höfinger, MA

    Klinische und Gesundheitspsychologin

    Mit über 30 Jahren Erfahrung in der psychologischen Studien- und Berufsberatung hat Mag. Höfinger hunderte Studierende erfolgreich bei ihrer Studienwahl begleitet und den Kompass-Check als evidenzbasiertes Beratungsverfahren entwickelt.

    30+ Jahre Erfahrung100+ beratene Studierende90%+ Erfolgsquote

    Qualifikationen

    Magistra der Psychologie, Universität Wien
    Master of Arts in Bildungsberatung
    Klinische und Gesundheitspsychologin (BÖP)
    Zertifizierte Berufs- und Studienberaterin
    30+ Jahre Beratungserfahrung

    Kontakt

    Praxis: Halbgasse 1A, 1070 Wien
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